Die Nacht steht still
Wirft ihre Schatten
Treibt mit Dir
Ihr eigenes Spiel
Du fängst zu schwimmen an
Da ist kein Land
Wohin du schaust
Alles fremd
Du kennst Dich nicht mehr aus
Irgendwo
Auf halber Strecke unbemerkt
Ging was verlor´n
Du öffnest eine Tür
Der Raum ist leer
Und Du verstehst gar nichts mehr
In diesen Nächten halt ich Dich
Und bring dich in den Morgen
Wenn du gar nichts mehr begreifst
Nichts mehr von Dir übrig bleibt
Wirst du nicht alleine sein
In diesen Nächten ohne Licht
Halt Dich ganz fest
Ich trage Dich
Durch diese schwere Zeit
Die kalte Wirklichkeit
Dann bist du nicht allein
Ein Augenblick
Nur ein Moment
Und alles um Dich
Ändert sich
Den Kopf zu voll zum Schlafen
Liegst du wach
ich hör´ Dir zu
Wenn Du von Dir erzählst
Dann tut das gut
Komm´ mit mir raus
Ich glaub´ es fängt an zu regnen
Ein Sturm zieht auf
Wäscht alles wieder rein
Die Nacht wird klar
Nichts bleibt für immer
Wie es war
In diesen Nächten halt ich Dich
Und bring dich in den Morgen
Wenn du gar nichts mehr begreifst
Nichts mehr von Dir übrig bleibt
Wirst du nicht alleine sein
In diesen Nächten ohne Licht
Halt Dich ganz fest
Ich trage Dich
Durch diese schwere Zeit
Die kalte Wirklichkeit
Dann bist du nicht allein
Du bist nie mehr allein
Denn ich bin immer für Dich da
In diesen Nächten halt´ ich Dich
Und bring´ dich in den Morgen
Wenn du gar nichts mehr begreifst
Nichts mehr von Dir übrig bleibt
Wirst du nicht alleine sein
In diesen Nächten ohne Licht
Halt Dich ganz fest
Ich trage Dich
Durch diese schwere Zeit
Die kalte Wirklichkeit
Dann bist du nicht allein
Dann bist Du nicht allein
(Songtext: Helene Fischer, In diesen Nächten)
... führt über zahlreiche Stolpersteine: ein bisschen PCO, ein seltenes Monster namens Plazenta Increta, und als Nachspeise noch ein bisschen Asherman-Syndrom...
Samstag, 9. August 2014
Freitag, 8. August 2014
Aus der Gegenwart: Loslassen
Auch wenn ich noch mitten in meinen Erzählungen des Geschehenen stecke, will ich mich heute mal aus dem hier und jetzt melden. Heute ist ein besonders trauriger Tag für mich und meinen Mann, denn heute ist der errechnete Geburtstermin unserer kleinen Maus, die jedoch bereits am 10. März 2014 von uns gegangen ist.
Kleine Maus, du bist jeden Tag in unserem Leben präsent und es vergeht kein Tag ohne Gedanken an dich. Aber heute kleine Maus haben dein Papa und ich ganz besonders intensiv an dich gedacht. Wir hätten uns nichts sehnlicher gewünscht als dich an diesem heutigen besonderen Tag in unseren Armen halten zu dürfen. Aber auch wenn es noch so sehr schmerzt, und wir begreifen müssen, dass das nicht geht, so sind wir doch unendlich dankbar über die kurze Zeit die wir mit dir verbringen durften. Heute haben dir Mama und Papa zwei rosa Luftballons in den Himmel geschickt und wir sind fest davon überzeugt, dass dich diese Gedanken erreichen. Wir wissen wir müssen dich gehen lassen, aber gerade deswegen wollten wir dir einen kleinen Gruß nach da oben zu den Sternen schicken. Halte dein kleines Händchen schützend über deine Mama und gib ihr die Kraft wieder ganz gesund zu werden, damit wir dir vielleicht eines Tages zu dritt mit deinem kleinen Geschwisterchen drei rosa Luftballons nach da oben schicken können.
Meine kleine Maus, ich werde dich immer ganz tief in meinem Herzen tragen und ich vermisse dich jeden Tag so unendlich...ich liebe dich über alles! Deine Mami
Kleine Maus, du bist jeden Tag in unserem Leben präsent und es vergeht kein Tag ohne Gedanken an dich. Aber heute kleine Maus haben dein Papa und ich ganz besonders intensiv an dich gedacht. Wir hätten uns nichts sehnlicher gewünscht als dich an diesem heutigen besonderen Tag in unseren Armen halten zu dürfen. Aber auch wenn es noch so sehr schmerzt, und wir begreifen müssen, dass das nicht geht, so sind wir doch unendlich dankbar über die kurze Zeit die wir mit dir verbringen durften. Heute haben dir Mama und Papa zwei rosa Luftballons in den Himmel geschickt und wir sind fest davon überzeugt, dass dich diese Gedanken erreichen. Wir wissen wir müssen dich gehen lassen, aber gerade deswegen wollten wir dir einen kleinen Gruß nach da oben zu den Sternen schicken. Halte dein kleines Händchen schützend über deine Mama und gib ihr die Kraft wieder ganz gesund zu werden, damit wir dir vielleicht eines Tages zu dritt mit deinem kleinen Geschwisterchen drei rosa Luftballons nach da oben schicken können.
Meine kleine Maus, ich werde dich immer ganz tief in meinem Herzen tragen und ich vermisse dich jeden Tag so unendlich...ich liebe dich über alles! Deine Mami
Mittwoch, 6. August 2014
17. SSW: Ein Traum der alles verändern sollte / Blutungen
Am Wochenende nach unserer standesamtlichen Trauung verbrachten wir den Samstag noch wunderschön am Tegernsee mit einem befreundeten Pärchen und ihren zwei zuckersüßen Mädchen (3 Jahre und 6 Monate). Ich liebe die beiden, denn sie sind einfach toll und so gut erzogen. Die ältere Maus ist auch die Patentochter meines Mannes.
In der Nacht zum Sonntag hatte ich dann einen ganz schrecklichen Traum. Im Traum war ich bei der Vertretungsärztin meines Frauenarztes, die auch in seiner Praxis tätig ist, und diese erklärte mir, dass ich mein Kind nicht auf normalem Wege bekommen könne, ein Kaiserschnitt nötig wäre und ich eine Genital-OP benötigte, die dann in meinem Traum auch gleich mal durchgeführt wurde, und dabei blutete es natürlich auch.
Ich wachte dann am Sonntag morgen auf und schaute noch im Bett in meinen Slip und da war tatsächlich Blut! Ich bekam Panik, wahnsinnige Angst, und fuhr sofort mit meinem Mann in die Klink. Noch im Auto erzählte ich ihm von meinem Traum und zweifelte doch ehrlich an meinem Verstand. Hatte ich mir das jetzt alles eingebildet oder was? In einem solchen Moment entwickelte man Ängste, die ich so zuvor noch nie gespürt habe. Angst um das eigene Kind, um das kleine unschuldige Leben in meinem Bauch, das ich doch um jeden Preis beschützen wollte.
In der Klinik stellte der Arzt dann einen viel zu harten Bauch fest, und ich bekam die vorläufige Diagnose Plazenta Praevia. Das bedeutet, dass die Plazenta je nach Fall so über dem Muttermund liegt, dass sie diesen entweder total, teilweise oder nur randweise verdeckt und es deswegen zu sogenannten Randsinusblutungen vom Rand der Plazenta der am Muttermund sitzt kommen kann. Der Arzt meinte nur lapidar, sie nehmen jetzt Magnesium, und dann kassieren wir sie ab der 30. SSW hier ein und dann gibts je nachdem wie lange sie durchhalten dann einen Kaiserschnitt. Tief Luft holen! Wie bitte...das musste ich erstmal alles verdauen, mir hatte es die Sprache verschlagen...Ärzte!!!
Es bestünde aber noch die Hoffnung, dass sich die Plazenta durch das Wachsen des Uterus auf die Seite oder nach oben verziehen könnte, so dass man die endgültige Diagnose Plazenta Praevia erst ab der vollendeten 28. SSW stellen kann. Weiter bekam ich die Anweisung am nächsten morgen zu meinem Frauenarzt zu gehen und mich krank schreiben zu lassen und hinzulegen.
Ich rief also am nächsten morgen in der Praxis an und siehe da, mein Arzt war noch im Urlaub, ich musste also zur Vertretungsärztin....scheiß Traum...! Sie war ganz lieb machte einen umfangreichen Ultraschall, und war ganz begeistert, wie gut es meinem Baby bei mir ging, sie musste aber leider auch den Befund des KH bestätigen. Und ich erfuhr, dass es tatsächlich ein Mädchen wird. Mein Frauenarzt und das Gefühl meines Mannes sollten also Recht behalten. Eigentlich war es immer mein großer Traum, ich wollte immer schon ein Mädchen und es ist doch für uns Frauen schon etwas besonderes so ein kleines Mädchen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht so freuen wie ich sollte, irgendwas passte da nicht, und passte auch nicht zusammen mit meinem Traum mit meinem kleinen Sohn auf dem Arm. Aber ich konnte diese Gefühle in diesem Moment nicht zuordnen und so verdrängte ich sie schnell irgendwo nach ganz hinten. Ihr werdet noch merken, dass mein Verhältnis zu meinen Träumen zukünftig schwer erschüttert werden sollte. Träume können wirklich Angst machen und eigentlich will ich zukünftig einfach gar nichts mehr träumen!
Ich befolgte natürlich die Anweisungen der Ärzte, die jetzt eindeutig lautete: "Ab zu Hause auf die Couch und bei frischer Blutung sofort wiederkommen".
In der Nacht zum Sonntag hatte ich dann einen ganz schrecklichen Traum. Im Traum war ich bei der Vertretungsärztin meines Frauenarztes, die auch in seiner Praxis tätig ist, und diese erklärte mir, dass ich mein Kind nicht auf normalem Wege bekommen könne, ein Kaiserschnitt nötig wäre und ich eine Genital-OP benötigte, die dann in meinem Traum auch gleich mal durchgeführt wurde, und dabei blutete es natürlich auch.
Ich wachte dann am Sonntag morgen auf und schaute noch im Bett in meinen Slip und da war tatsächlich Blut! Ich bekam Panik, wahnsinnige Angst, und fuhr sofort mit meinem Mann in die Klink. Noch im Auto erzählte ich ihm von meinem Traum und zweifelte doch ehrlich an meinem Verstand. Hatte ich mir das jetzt alles eingebildet oder was? In einem solchen Moment entwickelte man Ängste, die ich so zuvor noch nie gespürt habe. Angst um das eigene Kind, um das kleine unschuldige Leben in meinem Bauch, das ich doch um jeden Preis beschützen wollte.
In der Klinik stellte der Arzt dann einen viel zu harten Bauch fest, und ich bekam die vorläufige Diagnose Plazenta Praevia. Das bedeutet, dass die Plazenta je nach Fall so über dem Muttermund liegt, dass sie diesen entweder total, teilweise oder nur randweise verdeckt und es deswegen zu sogenannten Randsinusblutungen vom Rand der Plazenta der am Muttermund sitzt kommen kann. Der Arzt meinte nur lapidar, sie nehmen jetzt Magnesium, und dann kassieren wir sie ab der 30. SSW hier ein und dann gibts je nachdem wie lange sie durchhalten dann einen Kaiserschnitt. Tief Luft holen! Wie bitte...das musste ich erstmal alles verdauen, mir hatte es die Sprache verschlagen...Ärzte!!!
Es bestünde aber noch die Hoffnung, dass sich die Plazenta durch das Wachsen des Uterus auf die Seite oder nach oben verziehen könnte, so dass man die endgültige Diagnose Plazenta Praevia erst ab der vollendeten 28. SSW stellen kann. Weiter bekam ich die Anweisung am nächsten morgen zu meinem Frauenarzt zu gehen und mich krank schreiben zu lassen und hinzulegen.
Ich rief also am nächsten morgen in der Praxis an und siehe da, mein Arzt war noch im Urlaub, ich musste also zur Vertretungsärztin....scheiß Traum...! Sie war ganz lieb machte einen umfangreichen Ultraschall, und war ganz begeistert, wie gut es meinem Baby bei mir ging, sie musste aber leider auch den Befund des KH bestätigen. Und ich erfuhr, dass es tatsächlich ein Mädchen wird. Mein Frauenarzt und das Gefühl meines Mannes sollten also Recht behalten. Eigentlich war es immer mein großer Traum, ich wollte immer schon ein Mädchen und es ist doch für uns Frauen schon etwas besonderes so ein kleines Mädchen. Aber irgendwie konnte ich mich nicht so freuen wie ich sollte, irgendwas passte da nicht, und passte auch nicht zusammen mit meinem Traum mit meinem kleinen Sohn auf dem Arm. Aber ich konnte diese Gefühle in diesem Moment nicht zuordnen und so verdrängte ich sie schnell irgendwo nach ganz hinten. Ihr werdet noch merken, dass mein Verhältnis zu meinen Träumen zukünftig schwer erschüttert werden sollte. Träume können wirklich Angst machen und eigentlich will ich zukünftig einfach gar nichts mehr träumen!
Ich befolgte natürlich die Anweisungen der Ärzte, die jetzt eindeutig lautete: "Ab zu Hause auf die Couch und bei frischer Blutung sofort wiederkommen".
Dienstag, 5. August 2014
16. SSW: Der große Tag
Zwei Wochen nach der Nackenfaltenuntersuchung sollte der große Tag gekommen sein, wir waren bereit in dieser wunderbaren Lebensphase unserer Beziehung das Krönchen aufzusetzen. Und weil wir uns ja zu diesem Zeitpunkt bereits in der 16. SSW befanden, mussten wir auch kein Geheimnis mehr aus meiner Schwangerschaft machen. Das empfand ich als sehr erleichternd. Ich hatte noch in letzter Sekunde einfach so auf dem Nachhauseweg von der Arbeit für 69,00 Euro ein Kleid im Sale bei Hallhuber ergattert. Nie hätte ich gedacht mal in Hallhuber zu heiraten. Meine Mutter und ich hatten ja aber wirklich versucht etwas teures zu finden, aber es klappte einfach nicht ;) Naja warum dann nicht so einfach, wenn es doch so einfach ist. Ich fühlte mich sehr wohl in dem Kleid und hatte dazu ein kleines kurzes Nerzjäckchen, das ich mal in Berlin auf dem Flohmarkt ergattert hatte und das seinen Premiereneinsatz haben sollte. Die Mischung machts ja bekanntlich und so hatte ich mir bezüglich der Schuhe einen kleinen Traum erfüllt. Noch in Paris hatte ich mir ein paar völlig überteuerte Jimmy Choo´s aus der Bridal Kollektion gegönnt (Augen zu und durch), die man aber auch wunderbar zur kirchlichen Trauung tragen und sonst auch sowieso tragen kann...genug Rechtfertigungsgründe findet ihr nicht? Aber ich wollte immer schon Jimmy Choo´s haben und wenn heiraten kein Grund ist, was dann!!! Hinsichtlich der kirchlichen Trauung hatten wir uns angesichts der wunderbaren Umstände überlegt diese dann im Sommer 2015 zu machen. Zudem muss man im Großraum M. eine Location bereits 1 1/2 Jahre im voraus reservieren, und wir hatten uns da so eine eingebildet. Die Vorstellung mit Kind an der Hand und als kleine Familie kirchlich zu heiraten fand ich schon immer wahnsinnig toll.
Der 14. Februar 2014 war ein herrlicher Tag, die Sonne scheinte, der Himmel war strahlend blau und es hatte 15 Grad. Was will man mehr! Also ich kann wirklich empfehlen, nicht diese verregneten Maiwochenenden zu nehmen :). Alles klappte so wie ich es mir vorgestellt hatte (und ich habe immer sehr genaue Vorstellungen), wir hatten großen Spaß im Standesamt, wir sagten "JA", anschließend gab es Kaffee und Kuchen in unsere kleinen Wohnung. Ja wir haben 20 Leute reinbekommen. Auf diesem Wege noch mal ein riesengroßes Dankeschön ins World Wide Web an meine besten Trauzeuginnen, die einen kleinen Hochzeitstraum inklusive Candy Bar in unserer Wohnung gezaubert hatten. Abends gab es noch ein wunderschönes Menü in einer wunderschönen Location. Am nächsten Abend feierten wir dann noch mit vielen Freunden meinen 30. Geburtstag. Es gab einfach so viele schöne Anlässe zu feiern. Es hätte nicht perfekter sein können!
Aber wie das Leben so spielt, es besteht bei den meisten von uns eben nicht nur aus wunderschönen und feierfreudigen Anlässen, und so sollte leider leider auch uns ganz bald der wohl heftigste Schicksalsschlag unseres Lebens, unserer frischen Ehe einholen. Ich wage zu behaupten, dass das erste Jahr unserer Ehe vielleicht das schlimmste und härteste unserer Ehe sein wird. Aber wer weiß, ich will es nicht verschreien...
Der 14. Februar 2014 war ein herrlicher Tag, die Sonne scheinte, der Himmel war strahlend blau und es hatte 15 Grad. Was will man mehr! Also ich kann wirklich empfehlen, nicht diese verregneten Maiwochenenden zu nehmen :). Alles klappte so wie ich es mir vorgestellt hatte (und ich habe immer sehr genaue Vorstellungen), wir hatten großen Spaß im Standesamt, wir sagten "JA", anschließend gab es Kaffee und Kuchen in unsere kleinen Wohnung. Ja wir haben 20 Leute reinbekommen. Auf diesem Wege noch mal ein riesengroßes Dankeschön ins World Wide Web an meine besten Trauzeuginnen, die einen kleinen Hochzeitstraum inklusive Candy Bar in unserer Wohnung gezaubert hatten. Abends gab es noch ein wunderschönes Menü in einer wunderschönen Location. Am nächsten Abend feierten wir dann noch mit vielen Freunden meinen 30. Geburtstag. Es gab einfach so viele schöne Anlässe zu feiern. Es hätte nicht perfekter sein können!
Aber wie das Leben so spielt, es besteht bei den meisten von uns eben nicht nur aus wunderschönen und feierfreudigen Anlässen, und so sollte leider leider auch uns ganz bald der wohl heftigste Schicksalsschlag unseres Lebens, unserer frischen Ehe einholen. Ich wage zu behaupten, dass das erste Jahr unserer Ehe vielleicht das schlimmste und härteste unserer Ehe sein wird. Aber wer weiß, ich will es nicht verschreien...
Montag, 4. August 2014
SSW 10+3: Ein Stück Normalität kehrt zurück
Das neue Jahr begann aussichtsreich, ich startete meinen neuen Job und freute mich auf das baldige Muttersein und den Sommer mit unserem kleinen Familienzuwachs. Bald sollte sich herausstellen, dass ich in der Arbeit hoffnungslos unterfordert und unterbeschäftigt war, aber ich verbrachte die Zeit dann damit, im Internet alles über Babyerstausstattung und die Frage des passenden Gefährts für meinen Krümel herauszusuchen, wobei ich noch hin- und hergerissen war zwischen einem Bugaboo oder einem Joolz, aber es war ja auch noch Zeit. Gott sei dank war mir in der Frühschwangerschaft kein einziges mal Übel und auch die Müdigkeit legte sich dann in den zweiten Januarwoche schlagartig, sonst wäre ich wohl noch am Schreibtisch eingeschlafen.
Mein erster Kontrolltermin bei meinem Frauenarzt im Januar verlief super, ich war mittlerweile in der 11. SSW, die Schmierblutungen und auch die Zwillingsanlage waren weg, so dass die Zwillingsanlage wohl der Grund für meine Schmierblutungen gewesen war zumindest nach Meinung meines Doc´s. Ich freute mich sehr und hatte nun Woche für Woche meine Sicherheit zurück gewonnen und begann meine Schwangerschaft zu genießen. Mit meinen Mädels verbrachte ich meinen Junggesellinnenabschied in Kitzbühel, wir hatten viel Spaß und ich musste auch keine gemeinen Sachen machen :)
Ende Januar stand dann in der 13. SSW die Nackenfaltenuntersuchung an, und es war alles in bester Ordnung. Die Tendenz meines Frauenarztes ging schon leicht Richtung Mädchen, wobei er sich noch nicht festlegen wollte, und ich konnte es nicht so wirklich glauben, war ich doch von Anfang an fest davon überzeugt, einen kleinen Jungen zu bekommen. Schließlich hatte ich schon zweimal geträumt, meinen kleinen Sohn auf dem Arm zu haben.
Ansonsten verbrachte ich die restliche Zeit mit den Vorbereitungen für unsere standesamtliche Trauung am 14. Februar 2014 und der Suche nach einem passenden Kleid, was sich als äußerst schwierig gestaltete, zumal wir ja nicht wussten, was das Wetter so treiben würde und ich nicht so wirklich wusste, wie viel Bauch bis dahin in der 16. SSW da sein sollte.
Mein erster Kontrolltermin bei meinem Frauenarzt im Januar verlief super, ich war mittlerweile in der 11. SSW, die Schmierblutungen und auch die Zwillingsanlage waren weg, so dass die Zwillingsanlage wohl der Grund für meine Schmierblutungen gewesen war zumindest nach Meinung meines Doc´s. Ich freute mich sehr und hatte nun Woche für Woche meine Sicherheit zurück gewonnen und begann meine Schwangerschaft zu genießen. Mit meinen Mädels verbrachte ich meinen Junggesellinnenabschied in Kitzbühel, wir hatten viel Spaß und ich musste auch keine gemeinen Sachen machen :)
Ende Januar stand dann in der 13. SSW die Nackenfaltenuntersuchung an, und es war alles in bester Ordnung. Die Tendenz meines Frauenarztes ging schon leicht Richtung Mädchen, wobei er sich noch nicht festlegen wollte, und ich konnte es nicht so wirklich glauben, war ich doch von Anfang an fest davon überzeugt, einen kleinen Jungen zu bekommen. Schließlich hatte ich schon zweimal geträumt, meinen kleinen Sohn auf dem Arm zu haben.
Ansonsten verbrachte ich die restliche Zeit mit den Vorbereitungen für unsere standesamtliche Trauung am 14. Februar 2014 und der Suche nach einem passenden Kleid, was sich als äußerst schwierig gestaltete, zumal wir ja nicht wussten, was das Wetter so treiben würde und ich nicht so wirklich wusste, wie viel Bauch bis dahin in der 16. SSW da sein sollte.
Sonntag, 3. August 2014
SSW 6+6: Herzschlag, gefolgt von Höhen und Tiefen
Eine Woche später hatte ich endlich meinen Kontrolltermin bei meinem Frauenarzt. Und wisst ihr was, genau zwei Stunden zuvor war ich offiziell zur Beamtin gekürt worden. Ahhh, Augen zu und durch dachte ich mir!
Mein Frauenarzt erklärte mir schnell nach dem ersten Blick auf den Ultraschall, das es eine gute und eine schlechte Nachricht gebe, und welche ich zuerst hören wolle. Ich hatte es aber auf dem Ultraschall schon selbst gesehen. Es war tatsächlich nur eine intakte Schwangerschaft vorhanden und ich durfte einen 7mm großen Embryo mit kräftigem Herzschlag bestaunen. Die zweite Fruchthöhle war deutlich kleiner und leer geblieben. Ehrlich gab mein Frauenarzt zu, dass er ganz froh drum sei, da eine Zwillingsschwangerschaft ein deutliches Risiko bedeutet hätte, insbesondere bei meiner zarten Statur etc. Ich war ein bisschen hin und her gerissen und wusste nicht so recht was ich fühlen sollte und durfte, muss aber ehrlich zugeben, ich war doch etwas erleichtert, denn auch ich hatte großen Respekt vor einer Zwillingsschwangerschaft und große Angst vor einer eventuellen Frühgeburt, denn die kleinen Wesen leiden dabei so sehr und das hätte mir mein Herz zerrissen. Im Unterschied zu mir traf es meinen lieben Verlobten doch mehr, dass es nur eine intakte Schwangerschaft war, er hätte sich sehr über zwei Krümel gefreut. Aber wir waren so dankbar über diese Schwangerschaft, hatten wir doch so sehr dafür gekämpft. Zu diesem Zeitpunkt sollte mir aber noch nicht klar sein, dass das vergangene eher ein Spaziergang gewesen war zu dem was noch folgen sollte.
Ich konnte mein Glück an diesem Tag gar nicht fassen, Herzschlag und Verbeamtung zeitgleich, es kam mir irgendwie auch seltsam vor. Kann es wirklich sein, dass ich auf einmal so viel Glück habe und das Jahr 2013 doch noch ein gutes Ende nehmen sollte? Es kam mir schon fast etwas spanisch vor und ich konnte diesem Glück nicht ganz über den Weg trauen. Im Nachhinein frage ich mich, ob mein Unterbewusstsein schon ahnte, dass es nicht gut enden sollte.
Und so war die große Freude auch schnell wieder getrübt und ich bekam noch am gleichen Abend erste Schmierblutungen, die mich dann am nächsten Tag in die Frauenklinik trieben. Meine Komplikationen traten immer an Wochenenden oder Feiertagen auf, so dass mir nichts anders übrig blieb als immer in die Klinik zu fahren. Wir befanden uns aber auch in der Weihnachtszeit.
Und so war ich 3 mal während der Feiertage in der Klinik, getrieben von einer wahnsinnigen Angst, mit unserem Krümel könnte etwas nicht stimmen. Aber es war laut Aussage der Ärzte alles in Ordnung, und ich durfte mir immer anhören, es sei halt "die Hop oder Top Phase" und ich bräuchte solange es kein frisches Blut sei nicht wiederzukommen. Die Zwillingsanlage hatte sich zu meiner Verwunderung aber auch noch nicht zurückgebildet. Ich versuchte also mich etwas zu beruhigen, über die Schmierblutungen hinwegzusehen und so gut es ging die Feiertage zu genießen.
Mein Frauenarzt erklärte mir schnell nach dem ersten Blick auf den Ultraschall, das es eine gute und eine schlechte Nachricht gebe, und welche ich zuerst hören wolle. Ich hatte es aber auf dem Ultraschall schon selbst gesehen. Es war tatsächlich nur eine intakte Schwangerschaft vorhanden und ich durfte einen 7mm großen Embryo mit kräftigem Herzschlag bestaunen. Die zweite Fruchthöhle war deutlich kleiner und leer geblieben. Ehrlich gab mein Frauenarzt zu, dass er ganz froh drum sei, da eine Zwillingsschwangerschaft ein deutliches Risiko bedeutet hätte, insbesondere bei meiner zarten Statur etc. Ich war ein bisschen hin und her gerissen und wusste nicht so recht was ich fühlen sollte und durfte, muss aber ehrlich zugeben, ich war doch etwas erleichtert, denn auch ich hatte großen Respekt vor einer Zwillingsschwangerschaft und große Angst vor einer eventuellen Frühgeburt, denn die kleinen Wesen leiden dabei so sehr und das hätte mir mein Herz zerrissen. Im Unterschied zu mir traf es meinen lieben Verlobten doch mehr, dass es nur eine intakte Schwangerschaft war, er hätte sich sehr über zwei Krümel gefreut. Aber wir waren so dankbar über diese Schwangerschaft, hatten wir doch so sehr dafür gekämpft. Zu diesem Zeitpunkt sollte mir aber noch nicht klar sein, dass das vergangene eher ein Spaziergang gewesen war zu dem was noch folgen sollte.
Ich konnte mein Glück an diesem Tag gar nicht fassen, Herzschlag und Verbeamtung zeitgleich, es kam mir irgendwie auch seltsam vor. Kann es wirklich sein, dass ich auf einmal so viel Glück habe und das Jahr 2013 doch noch ein gutes Ende nehmen sollte? Es kam mir schon fast etwas spanisch vor und ich konnte diesem Glück nicht ganz über den Weg trauen. Im Nachhinein frage ich mich, ob mein Unterbewusstsein schon ahnte, dass es nicht gut enden sollte.
Und so war die große Freude auch schnell wieder getrübt und ich bekam noch am gleichen Abend erste Schmierblutungen, die mich dann am nächsten Tag in die Frauenklinik trieben. Meine Komplikationen traten immer an Wochenenden oder Feiertagen auf, so dass mir nichts anders übrig blieb als immer in die Klinik zu fahren. Wir befanden uns aber auch in der Weihnachtszeit.
Und so war ich 3 mal während der Feiertage in der Klinik, getrieben von einer wahnsinnigen Angst, mit unserem Krümel könnte etwas nicht stimmen. Aber es war laut Aussage der Ärzte alles in Ordnung, und ich durfte mir immer anhören, es sei halt "die Hop oder Top Phase" und ich bräuchte solange es kein frisches Blut sei nicht wiederzukommen. Die Zwillingsanlage hatte sich zu meiner Verwunderung aber auch noch nicht zurückgebildet. Ich versuchte also mich etwas zu beruhigen, über die Schmierblutungen hinwegzusehen und so gut es ging die Feiertage zu genießen.
Freitag, 1. August 2014
SSW 5+6: Blasenentzündung
Ich checkte also am nächsten Tag in die Frauenklinik ein, um meinem Blut im Urin auf den Grund zu gehen, nicht wissend, dass ich bald eine sehr sehr lange Zeit in diesem Krankenhaus verbringen sollte.
Es war wohl sogar schlimmer geworden, und die Leukozyten waren stark erhöht. Diagnose: Blasenentzündung. Aber die Ärztin beruhigte mich und erklärte mir, dass das ganz viele Schwangere am Anfang hätten, da in der Schwangerschaft die Immunabwehr sinkt. Sie verschrieb mir ein Einmalantibiotikum und so verschwand die allererste Blasenentzündung meines Lebens dann auch schnell wieder.
Der Ultraschall zeigte wieder eine größere Fruchthöhle mit Dottersack, der nun auch für mich sichtbar war, sowie eine Fruchthöhle ohne embryonale Anlage. Ich hatte da schon so eine Vorahnung, aber die Ärztin meinte, das heißt noch gar nichts, zumal sich mich auf SSW 5+2 datierte, was sich aber im Nachhinein als falsch rausstellen sollte. Ich machte mir aber erstmal keine Sorgen, da ich Dr. P. und seiner Aussage "Herzschlag frühestens nächste Woche" vertraute. Und so war ich happy über den kleinen Dottersack und genoss meine angehende Schwangerschaft.
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