Sonntag, 22. Februar 2015

Krimi Part 1!

Warum muss bei mir immer alles so ein Krimi sein...naja, ich gehe eben nicht die einfachsten Wege! Das wisst ihr ja schon.

Aber erstmal tausend Dank an euch alle da draußen für unbeschreibliche 20000 Klicks, wow!

Krimi Teil 1 fing an letzten Donnerstag:
Ich hatte bei ES+13 und TF+8 in der Arbeit auf einmal eine leichte hellrote Blutung in der Slipeinlage und auf dem Toilettenpapier. Ich hatte bereits seit Montag ein schlechtes Gefühl, und war fest davon überzeugt es hat nicht geklappt, va. habe ich nachts wieder angefangen zu schwitzen und das ist ja bei mir immer ein Zeichen für Hormonabfall. Naja Mittwoch auf Donnerstag Nacht hatte ich nicht geschwitzt und ein bisschen Hoffnung kam zurück bis zum besagten Toilettenbesuch drei Stunden später. Für mich war klar, dass wars, aus und vorbei mit der Hoffnung und das auch noch viel zu früh. Ich wollte frühestens Sonntag testen, hatte mir extra Montag frei genommen, um das Ergebnis zu verdauen. Mein toller Plan, futsch! Meine Mens versuchte gegen das Utrogest anzukämpfen und wollte durch, kurz vor meinem Toilettengang hatte ich nämlich auch noch ein kurzes typisches Mensziehen am Schreibtisch. Also rief ich in der Kiwu an, da ich keinen Sinn mehr darin sah, das Utrogest unnötig weiterzunehmen und damit die Mens aufzuhalten. Die Kiwu wollte natürlich, dass ich zur Blutabnahme vorbeikomme. Ich klärte also kurz mit meiner Kollegin ab, dass ich einfach in einer vorgezogenen Mittagspause etwas erledigen musste, sollte jemand fragen, wo ich bin. Ich fuhr also zur Kiwu und hatte dank meiner besten J. (danke Süße) die perfekte Ausrede, wie ich das hinbekam nicht mehr zurück in die Arbeit zu müssen, denn ein paar Tränen kullerten schon im Auto und ich wollte nur noch heim unter die Decke. 

Die liebe Frau O. von der Blutabnahme schimpfte gleich los, "warum müsst ihr Mädels immer viel zu früh testen", bis ich sie darüber aufklärte, dass ich doch gar nicht getestet habe, sondern nur nicht unnötig Utrogest nehmen will.

Naja und was soll ich sagen, nachdem mein lieber Mann und meine eingeweihten Besten schon versuchten mich aufzuheitern, ich selbst plante schon einen verlängerten Wochenendtrip zur Ablenkung, da rief die Kiwu an, und erzählte mir, dass der Schwangerschaftstest leicht positiv, aber es eben noch viel zu früh sei. Ich war total perplex, und dachte ich höre schlecht. Häh, ich schwanger, einfach so, direkt wieder mit der 1. ICSI mit dieser Vorgeschichte. Sicherheitshalber ließ ich mich bis zur regulären Blutabnahme am Mittwoch krank schreiben und verbannte mich selbst auf die Couch. Dort harre ich jetzt der Dinge. Man kann ja nicht früh genug anfangen zu liegen...omg! Ich traute dem Braten noch nicht, bzw. es kommt mir immer noch alles so surreal vor, ich wieder schwanger, glaubte ich doch, dass das nie wieder eintritt. Mein Gefühl seit der Blutabnahme war kein so schlechtes, hatte ich weiter einen riesen Busen und echt seit Freitag Kreislaufprobleme. Irgendwie glaubte ich dran der HCG würde weiter steigen, aber mein Sicherheitsabstand und Schutzwall funktionieren noch sehr gut.

Und was soll ich sagen, der Clearblue Schwangerschaftstest heute morgen zeigte ein dickes + an. Ich bin also im Moment tatsächlich irgendwie schwanger, auch wenn es sicher noch brauchen wird, bis es bei mir ankommt. Jetzt heisst es in kleinen Schritten, einen Schritt nach dem anderen, und nicht mehr.

Eure etwas verwirrte Sternenmami


Donnerstag, 12. Februar 2015

Bilanz: 15 -13 - 5

15 -13 -5 das ist unsere Bilanz, mit der wir sehr zufrieden sind. Von meinen 15 punktierten Eizellen ließen sich 13 befruchten, was bei mir am Samstag früh bereits einen kleinen Jubelschrei hervorrief. Die folgenden Tage hatte ich mir keine allzu großen Gedanken um die Entwicklung der Kleinen gemacht. Irgendwie hatte ich einfach Vertrauen darauf, dass schon ein bisschen was übrig bleiben wird an Tag 5. Gestern wurde es aber dann nochmal spannend, und zu meiner Nervosität gesellte sich noch die große Übermacht Angst, die einfach mitschwebt. Ein positiver Schwangerschaftstest bzw. bereits das Gefühl oder der Gedanke daran, man könnte schwanger sein bzw. werden, weckt für jemanden wie mich mit so einer Vorgeschichte eben nicht nur ein Gefühl der Freude, sondern v.a. das große Gefühl der Angst, mit der ich versuche so gut es eben geht umzugehen.

Gestern war es dann soweit und eine wunderschöne kleine Blastozyste ist bei mir eingezogen, 4 weitere Blastozysten wurden eingefroren. Zunächst waren gestern noch weitere 4 Zellchen unter Beobachtung, die es allerdings nicht mehr geschafft haben. Somit wohnt nun eine Blastozyste in meinem Bauch und 4 weitere halten Winterschlaf. Ich denke mit 5 gut entwickelten Blastozysten können wir sehr zufrieden sein. Sowohl direkt vor als auch direkt nach dem Transfer habe ich es mir bei der Akkupunktur gut gehen lassen und eine schöne Runde entspannt.

Naja, so weit so gut, jetzt heißt es warten, wie so oft in diesem Kinderwunschkarussell. Auf zwei schnelle nächste Wochen!

Danke für all eure Daumen und an dich kleines Krümelchen: Wenn du dich dafür entscheiden solltest, es dir bei mir gemütlich zu machen, dann bitte bitte bitte such dir einen schönen Platz dafür aus und steck die Nase ja nicht zu tief ins gemütliche Nest, da gibts auch nicht mehr zu sehen.

Freitag, 6. Februar 2015

"Das Gold von morgen...

... danach haben wir heute wieder angefangen zu graben. Der erste Spatenstich zu meinem Gold von morgen ist gemacht. Ja das Leben hat ne Eisenfaust, und wir weichen den harten Schlägen aus, oft lag ich mit dem Gesicht im Dreck, wie oft bin ich kopflos aufgewacht, aber ich habe wieder angefangen danach zu graben... nach unserem Gold von morgen ("Das Gold von morgen" von Alexa Feser).

Dieses wunderbare Lied, das so viel Traurigkeit in sich birgt, aber gleichzeitig den Blick so intensiv nach vorne richtet, hat mir ein ganz ganz besonderer Mensch gezeigt, der mich Tag und Nacht durch alle Höhen und Tiefen begleitet, und dafür bin ich Dir liebe T. so so dankbar. Dieses Lied, das mich bzw. uns intensiv begleitet, hat genau wie dich auch mich so oft aufgefangen, mir gezeigt, dass ich weiter kämpfen muss, und das es sich lohnt, denn wir graben, auch wenn unser Gold von morgen sehr tief liegt.

Mein heutiges Gold von morgen sind 15 punktierte Eizellen, womit ich sehr zufrieden bin, das war genau das, was ich wollte, den schmalen Grad der Überstimulation vermeiden. Da hat sicher auch das Decapeptyl zum Aulösen noch seinen Beitrag gegeben, denn das soll eine Überstimulation gerade verhindern. Und somit sind auch die Blutwerte alle in Ordnung und nicht zu hoch, so dass es nächsten Mittwoch einen Transfer einer hoffentlich wunderschönen Blastozyste geben wird...und dann schauen wir mal, wie mein Weg weiter geht. Das ich noch nie den einfachsten gewählt habe das wisst ihr ja....

Montag, 2. Februar 2015

Spritzenparty - vielleicht doch???

Naja zumindest was die Anzahl der Spritzen angeht, die ich mir noch bis Mittwoch Abend reinpiecksen darf, ganze 9 Stück an der Zahl!!! Denn seit heute Abend nach Ultraschall und Blutabnahme gesellt sich zu meinem Freund Gonal F noch das Biest Luveris (LH), ich hasse diese Spritze. Morgen und Mittwoch früh werden die beiden auch nochmal fröhlich auf mich warten und am Mittwoch früh entscheidet eine erneute Blutabnahme ob nochmal Orgalutran hinzukommt. Ansonsten darf ich mir Mittwoch Abend die liebe Ovitrelle setzen plus zwei neue Freunde in meiner Runde begrüßen, ein sogenanntes Decapeptyl zur "Finale Reifung", und dann heißt es Freitag früh auf zum Erntefest, juheeee!
Laut der Aussage meines Doc's sind es wohl so 15 Eiblässchen, sie waren alle bereits riesig auf dem Ultraschall, so dass wir feststellen mussten, dass meine Eierstöcke angesichts des Tempos, dass sie vorlegen, sehr erholt aus Ihrem über einjährigen Urlaub zurückkehrt sind :). Aber der Wahrheit ins Gesicht sehen, werden wir diesbezüglich erst am Freitag.
Mittwoch früh entscheidet sich zudem anhand der Höhe der Blutwerte, ob es einen Transfer geben wird oder nicht.
Die Schleimhaut hat noch nie da gewesene 5,5mm erreicht, dennoch wäre ich ihr sehr dankbar, wenn sie noch auf 7mm zulegen würde.

Jetzt wirds wirklich ernst, und es gibt kein zurück!

Dienstag, 27. Januar 2015

Spritzen"party" Teil 6, ähm NEIN!

Ich habe sie eröffnet die Spritzen"party" Teil 6, aber es fühlt sich alles andere als nach Party an. Alles ist anders als damals in meiner ersten Stimulationsphase auf meine erste Schwangerschaft. Damals empfand ich alles als aufregend, war fasziniert und freute mich wenn ich nach einem negativ endlich wieder spritzen anfangen konnte in der Hoffnung auf ein schnelles positiv. Aber heute ist all das ganz anderen Gefühlen gewichen. Ich empfinde keine Freude, positive Aufregung oder ähnliches, vielmehr frage ich mich, ob es denn eine gute Idee war und ist es nochmal selbst mit einer Schwangerschaft probieren zu wollen, denn ich kann im Moment nicht recht dran glauben. Ich mach das nun alles, aber irgendwie habe ich das Gefühl wozu überhaupt, es wird ohnehin nicht funktionieren mit einem lebenden Kind und all das viele Geld ist eh umsonst eingesetzt. Wozu also das ganze? Ich weiß es auch nicht, ich mache es einfach. Ich habe ein Stück weit eine Emotionslosigkeit entwickelt dem ganzen Prozedere gegenüber, was vermutlich aus Selbstschutz passiert ist.

Der Gedanke an einen Ultraschall mit einem kleinen Würmchen erweckt bei mir keine Freude, sondern es ist eher ein Gefühl von, "gut, ok, aber warten wir ab, wie es endet", denn ob ich dieses Würmchen im Arm halten werde, das steht in den Sternen. Irgendwie wäre das auch ungerecht dem kleinen Würmchen gegenüber, aber ich kann im Moment nicht anders an die Sache rangehen, und ich fühle einfach so.

Das einzige was positiver im Vergleich zu meiner ersten Stimulationsphase ist, dass alles sehr viel ruhiger abläuft, es wissen nur sehr wenige davon und keiner fragt mehr dauernd nach bzw. ist nicht nach jedem Termin etc. helle Aufregung angesagt. Ich empfinde das als sehr angenehm, denn ich habe nicht das Bedürfnis mit vielen darüber zu reden. Es läuft jetzt eher nebenher, und ist in meinen Arbeitsalltag integriert, das hätte ich mir damals gar nicht vorstellen können, wie das gehen soll. In meinem Kopf sieht es natürlich etwas anders aus und da denke ich läuft es nicht ganz so nebenher. Ich schlafe im Moment wieder schlecht ein und in der Arbeit habe ich Mühe mich auf meine To Do´s zu konzentrieren, bin einfach mit den Gedanken woanders.

Vielleicht drückt mir der/die ein oder andere von euch trotz meiner Gefühlslage feste die Daumen.

Eure wieder spritzende Sternenmami

Sonntag, 11. Januar 2015

Dieser Moment ist wie ein Kartenhaus ... Teil 2

Ein verspätetes frohes neues Jahr 2015 wünsch ich euch noch meine Lieben!

Da bin ich wieder, ich weiß ich habe lange nichts von mir hören lassen, aber ich hatte nun, nachdem meine Wiedereingliederung in der Arbeit beendet ist, 3 Wochen Urlaub und es war viel los, im wahrsten Sinne des Wortes herrschte regelrechter Freizeitstress. Die letzten Tage vor Weihnachten hatte ich, da ja allerlei Festivitäten dieses Jahr bei uns stattfanden, so viel zu tun, das gar keine Zeit mehr blieb Trübsal zu blassen, und auch der anschließende Feiertagsblues, vor dem ich Angst hatte, blieb komplett aus. Der Besuch am Grab unserer kleinen Maus hat sehr gut getan, und ich bin mir sicher kleine Maus, unser Lichtlein in der Abenddämmerung hast du von dort oben ganz hell leuchten sehen.

Silvester und einige anschließende Tage haben wir gemütlich, aber kinderreich und deswegen auch turbulent bei Freunden in der schönen Landeshauptstadt unserer österreichischen Nachbarn verbracht. Es fühlte sich für mich einfach gut an, dass 2014 ein Ende nahm, irgendwie war dieser neue Jahresbeginn ein kleiner Befreiungsschlaf für mich und es fühlt sich bis heute einfach gut an, irgendwas ist anders als zuvor. Ich habe das Gefühl ich bekomme eine neue Chance, was natürlich bestimmt auch daran liegt, dass es bald wieder losgeht. Für das neue Jahr habe ich mir einfach gar nichts vorgenommen, keine Pläne was wann und wie am besten passieren soll, es kommt wie es kommt, und ich kann es ohnehin nicht beeinflussen.

Dann haben wir noch einen wundervollen 6-tägigen Skiurlaub verbracht, mit allem drum und dran, Skifahren, Sauna, jeden Abend 3-Gänge-Menü, einfach herrlich. Es hat so gut getan an der frischen Luft Sport zu machen. Ich geniesse es gerade so sehr einfach wieder alles machen zu können, irgendwie bin ich v.a. gefühlt endlich wieder voll zurück im Leben. Andererseits ist es aber auch komisch, dass ich mich gerade jetzt, wo ich alles wieder machen und genießen kann, zurück in die Kinderwunschmaschinerie begebe, aber vielleicht ist das gut so, denn ich habe Kraft getankt und fühle mich gerade im Moment bereit, dass alles stemmen zu können. Denn was v.a. eine Schwangerschaft für einen körperlichen und mentalen Kraftakt für mich darstellen wird, brauch ich euch ja nicht zu erklären.

Jetzt fragt sich sicher die/der ein oder andere von euch, warum mein heutiger Post wieder diesen bestimmten euch schon bekannten Titel trägt. Heute habe ich die komplette Weihnachtsdekoration entfernt, den Baum abgeschmückt und alles ist wieder in den Keller gewandert, und gerade als ich den letzten Handgriff tat, erklang erneut im Radio "Dieser Moment ist wie ein Kartenhaus..." von Adel Tawil, genau wie Anfang Dezember als ich anfing die Wohnung zu dekorieren. Aber diesmal saß ich bewusst auf der Couch, ließ den Song auf mich wirken und musste nicht weinen, es war ein kleines Gefühl von Wehmut und Gedanken an unsere kleine Maus vorhanden, mehr aber nicht. Ich habe den Song nie mehr im Radio gehört und nun dieser Zusammenhang mit Weihnachten in unseren vier Wänden. Ob mir das was sagen soll....ich weiß es nicht...


Donnerstag, 18. Dezember 2014

Weihnachtszeit = schwere Zeit

Noch knapp 14 Tage und dann habe ich es geschafft...das Jahr 2014, welches eigentlich mich geschafft hat. Es war das schicksalshafteste, traurigste und erschütterndste Jahr meine bisherigen Lebens, und das ist nicht nur so dahin gesagt, nein es ist leider die traurige Wahrheit!

Und was soll ich sagen, die letzten Tage dieses Jahres sind noch mal besonders schwer. Eigentlich mag ich Weihnachten sehr gerne, und auch dieses Jahr erstrahlt unsere neue Wohnung im Weihnachtsglanz und ist sehr sehr gemütlich, aber es schwebt einfach so viel Traurigkeit darüber, die mir die Tage sehr schwer macht. Letztes Jahr um diese Zeit schien sich alles zum Guten zu wenden, unsere kleine Maus wuchs fröhlich in meinem Bauch vor sich hin, und unter dem Weihnachtsbaum lagen Babysöckchen, Babymützchen und Co.. Warum bloß kann man solche Momente nicht für die Ewigkeit festhalten. Aber wer wenn nicht ich, muss nun dieses Jahr auch noch durch ein so ganz anderes Weihnachtsfest. Manchmal muss man wohl durch das tiefste Tal der Tränen laufen, ehe am Ende die Sonne aufgeht. Meine Sonne blinzelte heute zumindest schon ein bisschen, denn unser ICSI-Antrag ist nun von allen Seiten für 3 Versuche genehmigt, es fehlen dann im Januar nur noch die neuen Überweisungsscheine vom FA und dann kann es losgehen mit Projekt "Schwangerschaft Nr. 2 - Weg zum Wunder", ich hoffe so sehr mit erfolgreichem Ende.

Naja und da mir die Wartezeit, in der ich im Moment leider stecke, meist kein guter Berater ist, musste ich handeln, was das Thema "Früher Totaler Muttermundverschluss (FTMV)" angeht, denn es ließ mir einfach keine Ruhe und bescherte mir schlaflose Nächte. Vorweg möchte ich sagen, dass mit einer Ashermanvorgeschichte (und mit steigender Anzahl an Operationen erst Recht) der erste Schritt nach Eintreten einer Schwangerschaft die Erwägung eines FTMV sein sollte, denn aufgrund der zahlreichen Operationen ist mit einer Muttermund- sowie einer Gebärmutterhalsschwäche zu rechnen, zudem können Ashermanpatientinnen keine so gute Infektionsbarriere mehr aufbauen. Ich konnte mich gar nicht umschauen, so schnell hatte ich Antworten und Termine bei den entsprechenden Ärzten (Frau Dr. Ramsauer, Berlin und Chefarzt der Uniklinik hier vor Ort, der diesen ebenfalls durchführt), es sind zwar nicht alle ganz auf der selben Linie, der eine sieht mehr Indikationen für einen FTMV in meinem Fall, der andere weniger, aber für mich steht nun fest, dass ich einen FTMV machen lassen möchte, was natürlich nur geht, sofern die Plazenta brav und keine Praevia ist, denn dann ist der FTMV nicht möglich. Ich bin mir noch nicht ganz sicher, wo ich ihn machen lassen möchte, das hängt natürlich auch etwas vom Vorverlauf einer SS ab, aber wenn alles gut läuft würde ich den Weg nach Berlin zu Frau Dr. Ramsauer auf mich nehmen. Sie ist und bleibt einfach die Koryphäe auf diesem Gebiet, und steht in meinem Fall voll hinter dem FTMV. Sie möchte keinerlei Risiko mehr eingehen. Weitergehende Informationen zu diesem Thema (für alle die es interessiert) findet ihr auf der Website des Erich Saling-Instituts für Perinatale Medizin e.V. (http://www.saling-institut.de/german/03infomo/03tco.html) und auf der Website des Vivantes Klinikums Berlin (http://www.vivantes.de/geburt-bei-vivantes/schwangerschaft/risiken-und-komplikationen/muttermundverschluss/).

Das war sozusagen jetzt der letzte medizinische Akt für mich in diesem harten Jahr. Er hat mich zwar wiedermal viel Kraft gekostet, aber ich bin nun deutlich ruhiger, was dieses Thema angeht und muss mich nicht erst in einer emotional aufgeladenen Situation einer SS unter Zeitdruck damit auseinandersetzen, und das verschafft mir doch viel Luft.

In diesem Sinne gehe auch ich jetzt in meinen wohl verdienten Weihnachtsurlaub (naja fast, 3 Arbeitstage sind es noch) und wünsche Euch allen da draußen schöne, gesegnete und gesunde Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Möge das neue Jahr mehr für uns übrig haben als das letzte!

Eure Sternenmami